Mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung

Besondere Beachtung erfahren die Schülerinnen in den Fächern der Naturwissenschaften, um die Leistungen in diesem Bereich, der in koedukativen Schulen häufig primär von den Jungen besetzt wird, zu fördern und sie zu diesen Disziplinen bewusst zu ermuntern.

Neben den Grundkursen werden  Leistungskurse auch bei geringer Schülerzahl eingerichtet.

Schwerpunkt in der naturwissenschaftlichen Ausbildung ist der problemorientierte, experimentelle Unterricht. Schülerversuche stehen dabei im Vordergrund.  Durch die überwiegend selbständige Planung, Durchführung und Auswertung der Versuche wird gezielt die Selbständigkeit der Schülerinnen und das “Learning by doing”  gefördert.

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Die Arbeit im Schulbiotop sowie Pflege und Beobachtung von lebenden Tieren in der Biologie tragen neben dem Erlernen von Fachwissen dazu bei, Verantwortung zu übernehmen und Zusammenhänge in der Natur zu begreifen.

Die Schule verfügt über ein vielfältiges Angebot an Software, so dass in allen Jahrgangsstufen  computergestütztes Lernen angeboten wird.

Kontakte zur RWTH-Aachen, zur Fachhochschule Jülich, zur Uni Köln und zum Forschungszentrum Jülich bieten den Schülerinnen die Möglichkeit, an Praktika vor Ort teilzunehmen und so den Laborbetrieb und die Arbeitsweise eines Naturwissenschaftlers kennenzulernen. Exkursionen – z.B. zum Löbbecke Museum und Aquazoo Düsseldorf, zum Kraftwerk Weisweiler – gehören zum festen Bestandteil des Unterrichts. Die Teilnahme an Wettbewerben wird seitens der Schule gefördert (Auszeichnungen im Wettbewerb „Chemie entdecken“).

In der Sekundarstufe I haben die Schülerinnen die Möglichkeit, im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufen 8 und 9 die Fächer Naturwissenschaften oder Ernährungslehre zu belegen und dadurch die naturwissenschaftlichen Kenntnisse zu vertiefen und zu erweitern sowie fächerübergreifend zu arbeiten.

Die modernen Naturwissenschaften berühren in Biologie (z.B. Gentechnologie), in Chemie (z.B. Umweltfragen), in Physik (z.B. Energiewirtschaft und Klimaveränderungen) und in Ernährungslehre (z.B. Produktion und Vertrieb von novel food) zahlreiche Fragestellungen, die aus christlicher Verantwortung zu ethischer Stellungnahme herausfordern. Auf der Basis einer wissenschaftlich fundierten Bildung und eines christlichen Menschenbildes werden diese Probleme im Unterricht aufgegriffen und erörtert.

Den Schülerinnen wird im Sinne der ganzheitlichen und personalen Erziehung durch die umfassenden Kenntnisse über Informationstechnologien und neue Medien eine vertiefte Medienkompetenz vermittelt, so dass sie lernen, diese Technik sinnvoll zu nutzen.

Solides mathematisches und naturwissenschaftliches Wissen ist erforderlich, um in wichtigen Fragen der Gestaltung der Welt mitreden zu können. Ohne dieses Grundwissen sind junge Menschen anfällig für Manipulationen und unsachgemäße Lösungen gesellschaftlicher Probleme.

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