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Förderung in der Unterstufe

 
Förderung in der Jahrgangsstufe 5

Im Förderunterricht der Jahrgangsstufe 5 geht es darum, den Übergang zum Gymnasium zu begleiten und die Schülerinnen individuell dabei zu unterstützen.
Da unsere Erfahrung gezeigt hat, dass vor allem in Rechtschreibung zu Beginn der Klasse 5 noch Mängel sichtbar werden, gibt es im ersten Halbjahr eine zusätzliche Deutschstunde im Stundenplan für alle Schülerinnen, die sich besonders der Rechtschreibung widmet.

 


Zudem wird auf der ersten Erprobungsstufenkonferenz durch alle Lehrer einer Klasse darüber abgestimmt, ob ein Kind weiteren Förderbedarf in einem der Hauptfächer Deutsch, Englisch oder Mathematik hat. Ist dies der Fall, wird eine Empfehlung für eine weitere Förderstunde in einer 7. Stunde ausgesprochen. Die Eltern können dann entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen. Diese zusätzliche Förderstunde wird durch Fachlehrer vorbereitet und durchgeführt. Hier finden sich höchstens 15 Schülerinnen zusammen, die individuell gefördert werden können, weil Fachlehrer und Förderlehrer im direkten Austausch stehen.


Förderung ab der Jahrgangsstufe 6

Ein Halbjahr wird in vier Modulabschnitte zu jeweils etwa vier bis sechs Unterrichtsstunden aufgeteilt. In den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden in einem Halbjahr jeweils vier aufeinanderfolgende inhaltsgleiche Module (z.B. Adverbialsätze, Zeichensetzung) angeboten, die durch Material zu den aktuellen Unterrichtsthemen (z.B. Bericht) ergänzt werden. Die Schülerinnen können flexibel und weitgehend selbstverantwortlich auf auftretenden Förderbedarf reagieren und entsprechende Module wählen. Fachlehrer sprechen aber auch Empfehlungen für bestimmte Fördermodule aus (Beratungsgespräch oder Kommentar unter einer Klassenarbeit), so dass die individuelle Förderung noch fokussiert wird.

Weist eine Schülerin  besondere Begabungen auf, so besteht die Möglichkeit, dass sie von der entsprechenden Fachlehrkraft - auch in den sogenannten „Nebenfächern“- angesprochen wird oder diese selber anspricht und spezielle herausfordernde Aufgaben unterschiedlicher Natur erhält, die sie in den Förderstunden anstelle der Teilnahme an einem oder auch mehreren Modulen bearbeiten kann. Dies setzt natürlich voraus, dass sie in den „Hauptfächern“ mindestens befriedigende Leistungen zeigt und keine anderen Förderprioritäten vorliegen. Auf diese Art und Weise können auch leistungsstarke Schülerinnen in einer breiten Facette schulischer Begabungen gefördert bzw. gefordert werden.